Patienten

Was ist eine Synkope?

Der Begriff Synkope ist ein medizinischer Fachausdruck für "Ohnmacht/Kollaps", also ein plötzlicher Bewusstseinsverlust, ausgelöst durch eine vorübergehende Unterversorgung des Gehirns mit Blut und Sauerstoff.

 

Mindestens einmal erleben rund 20% aller Menschen eine Situation, die man in der Medizin als „plötzlichen, kurz andauernden Bewusstseinsverlust” bezeichnet. Die Ursachen sind meist harmlos. Aber wir möchten Sie ermuntern, ihnen auf den Grund zu gehen. Sie werden sich dann besser fühlen und Ihren Alltag angemessen gestalten. Wie stark die Lebensqualität der Betroffenen beeinträchtigt ist, zeigt die Statistik.

 

Ungefähr

75% leiden unter Ängsten und Depressionen.

75% verändern ihren Tagesablauf.

65% fahren kein Auto mehr.

40% wechseln ihren Arbeitsplatz.

 

Unser Anliegen ist es, mit Ihrer Hilfe durch fundierte Diagnose die Grundlage für eine eventuell notwendige Behandlung zu schaffen. Bedenken Sie bitte: Der Verzicht auf ärztliche Maßnahmen kann lebensgefährdend sein – beispielsweise im Falle von Herzrhythmusstörungen als Ursache von Ohnmachten.

 

Was noch kann hinter einer plötzlichen Ohnmacht stecken?

Was schildern Sie Ihrem Arzt?

Welche Diagnose-Methoden gibt es?

 

Verschaffen Sie sich auf diesen Seiten einen Überblick und – bitte:

Unterstützen Sie die Ärzte bei Diagnose und Behandlung.

 

Bewusstlosigkeit, Synkope, Ohnmacht
Bewusstlosigkeit, Synkope, Ohnmacht

Sie sind nicht allein...

Täglich erwachen zahlreiche Menschen urplötzlich auf dem Boden, den sie eben noch sprichwörtlich fest unter den Füßen hatten – in der Freizeit, am Arbeitsplatz, beim Sport oder Einkauf.

Eine kurze Ohnmacht aus heiterem Himmel kann immer und überall eintreten, bei Männern, Frauen und Kindern jeden Alters. Schreck und Verunsicherung sitzen meist zunächst einmal tief bei den Patienten, Angehörigen und Beobachtern.

Rund 150.000 Menschen in Deutschland „überfällt” jährlich eine Synkope.

Man stelle sich vor: 5% aller Krankenhausaufenthalte erfolgen unter dieser Diagnose! Und längst nicht alle, die ohnmächtig geworden sind, suchen ein Krankenhaus auf.

 

In vielen Fällen bleibt die kurze Ohnmacht ein einmaliges Ereignis. Sie wird dann häufig als „Blackout” bald wieder vergessen.

Häufen sich jedoch solche Ohnmachten, werden sie für die Betroffenen zum ernsten Problem. Sie belasten, gefährden, beeinträchtigen. Wer kann seinen Alltag noch unbeschwert gestalten oder sein Leben in vollen Zügen genießen, wenn er unentwegt damit rechnen muss, plötzlich für Sekunden oder Minuten „wegzutreten”? Dazu kommt noch die Angst, etwas Schlimmes könne sich dahinter verbergen.

 

Machen Sie mit der Lektüre dieser Seiten einen guten Schritt auf Ihrem Weg zum richtigen Umgang mit dem Phänomen „Synkopen”.

Selbstverständlich ersetzen die kurzen Erläuterungen keinesfalls Ihr Gespräch mit dem Arzt. Aber: „Keine Macht der Ohnmacht” will Ihnen helfen, wichtige Fragen mit Ihrem Arzt zu besprechen. Und nach dem Arztbesuch können Sie nochmals in Ruhe die Antworten nachlesen.

 

Eine kurz andauernde Bewusstlosigkeit (auch Synkope) wird auch als Kreislaufkollaps bezeichnet. Schwindel ist oft ein erstes Zeichen für Bewusstlosigkeit. Eine Ohnmacht oder auch Synkope (Bewusstlosigkeit) genannt, bedeutet Schwindel und anschließendes Handlungsunvermögen. Ein Kreislaufkollaps, in Fachkreisen Synkope genannt, kann zu einer kurzzeitigen Bewusstlosigkeit und Ohnmacht führen.